Behörden warnen landesweit vor NSU-Terrorliste
Die Polizei unterrichtet derzeit in ganz NRW Personen, die auf einer Liste mit rund 10.000 Namen und Adressen standen, die bei den Rechtsterroristen des NSU gefunden wurden. Bei der Unterrichtung handelt es sich um ein Formschreiben, dass bei fast allen Personen und Institutionen gleichlautend ist, und vom jeweiligen Polizeipräsidium abgeschickt wird:Am 4 . November 2011 wurden in Eisenach zwei Tatverdächtige eines Bankraubes tot in einem Wohnmobil aufgefunden . Darin sowie in der Wohnung der Beiden in Zwickau stellten die Ermittlungsbehörden Beweismaterial sicher, das darauf hindeutet, dass die Personen sowie
weitere Mittäter für eine Reihe von Banküberfällen sowie Tötungsdelikte und Sprengstoffanschläge verantwortlich sind. Es liegen konkrete Anhaltspunkte dafür vor, dass die Personen einer rechtsterroristischen Gruppierung namens „Nationalsozialistischer Untergrund” zuzurechnen sind.Im Zuge der Ermittlungen wurden auch umfangreiche Daten von Personen und Institutionen aufgefunden . Darunter befinden sich auch Daten Ihrer Institution. Zu welchem Zweck die Daten dienten, ist noch nicht geklärt. Nach Bewertung des Bundeskriminalamtes liegen derzeit
aber keine Anhaltspunkte dafür vor, dass sie im Zusammenhang mit Anschlagsplanungen stehen könnten,ich informiere Sie dennoch heute über diesen Sachverhalt, da ich sicher bin, dass dies -wenn auch ggf . allein vorsorglich -für Sie von besonderem Interesse ist.
Wage wird also informiert, wo die Liste herkommt. Weiter wird berichtet, dass es keinen Grund zur Sorge gibt. Die Frage ist: Warum wird dann überhaupt informiert?
Ist es nun gefährlich oder nicht?
Das Landeskriminalamt sagt: Nein, es gebe keine konkrete Gefahr. Nur eine abstrakte. Viele der Daten auf der Liste seien alt oder falsch gewesen. Zudem gebe es keine innere Logik in der Liste. So seien zwar alle demokratischen Parteien aufgeführt – aber teilweise seltsame Unterorganisationen, auf die man eigentlich nicht kommt, wenn man einen Anschlag auf – sagen wir – die CDU machen will.
Aber egal. Es wurde zumindest informiert. Und das ist gut. Hier ein Brief aus Recklinghausen im Original:
Infobrief zur Bedrohung durch Rechtsterroristen des NSU in NRW



Links anne Ruhr (01.12.2011)…
Dortmund: Rechtsextremismus – Hausaufgaben gemacht (SPD Unterbezirk Dortmund) – Kai Neuschäfer von der SPD Dortmund wehrt sich gegen den WAZ-Kommentar Stoppt das Schönreden von David Schraven. Essen: Ex-SPD-Chef Willi Nowack k……
Pottblog am 1. Dezember 2011 um 07:48Links anne Ruhr (01.12.2011)…
Dortmund: Rechtsextremismus – Hausaufgaben gemacht (SPD Unterbezirk Dortmund) – Kai Neuschäfer von der SPD Dortmund wehrt sich gegen den WAZ-Kommentar Stoppt das Schönreden von David Schraven. Essen: Ex-SPD-Chef Willi Nowack k……
Pottblog am 1. Dezember 2011 um 07:48