Stromanbieter-Wechsel: Flexstrom in der Kritik

19. Dezember 2012 von | 40 Kommentare

Die Flexstrom-Gruppe verkauft Strom unter den Marken "Flexstrom", "OptimalGrün" und "Löwenzahn". Quelle Screenshots / Montage David Schraven

Gut ein Jahr nach der Pleite des Billigstromanbieters Teldafax gerät der zweite große unabhängige Anbieter von Strom in die Kritik. Flexstrom versorgt derzeit über 550.000 Kunden in ganz Deutschland, steht aber wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten im Fokus: Wie aus Unterlagen hervorgeht, die der WAZ vorliegen, mokieren sich dutzende Stadtwerke bei der Bundesnetzagentur über das Finanzgebaren des Stromhändlers, fordern Sicherheitsleistungen oder drohen im schlimmsten Fall gar, Flexstrom vom Netz zu nehmen. Damit nicht genug. Alle vier großen Stromkonzerne haben Flexstrom wegen wiederkehrender Zahlungsverzüge unter Beobachtung gestellt. Das Unternehmen selbst sieht keinen Anlass für Kritik, fühlt sich ungerecht von der Konkurrenz behandelt und hat einen Netzbetreiber wegen „Missbrauch der Marktstellung“ bei der Aufsichtsbehörde angezeigt.

Der Dezember ist im Geschäft mit dem Strom eine heiße Zeit. Jetzt bekommen Kunden ihre Rechnungen, jetzt denken sie über Anbieterwechsel nach. Entsprechend aggressiv ist die Werbung von Flexstrom. Das Unternehmen warnt tönend vor Preiserhöhungen der etablierten Versorger und verspricht: „Durch einen Wechsel aus dem Grundversorgungstarif lässt sich deutlich sparen.“

In dieser Phase ist schlechte Presse richtig schlecht. Und auf Flexstrom kommt es derzeit knüppeldicht. So hat das Handelsblatt enthüllt, dass mehrere Netzgesellschaften Strom von Flexstrom nur noch gegen Vorkasse durchleiten. Die Unternehmen sind nach der Teldafax-Pleite vorsichtig geworden, weil sie auf mehreren hundert Millionen Euro Schaden sitzen blieben. Teldafax hatte Strom unter Einkaufspreisen verkauft und konnte nur überleben, weil wie bei einem Schneeballsystem neue Kunden geworben wurden, die mit ihrem frischen Geld die alten Rechnungen bezahlt haben.

Flexstrom weist jede Parallele zu Teldafax zurück und erklärt, anders als die Pleitefirma profitabel zu arbeiten. Und das bei extremen Preisen. Wer Vorkasse zahlt, kann Strom bei Flexstrom schon ab 16 Cent pro Kilowattstunde erwerben. Flexstrom sagte öffentlich, die billigen Preise seien möglich, weil Flexstrom über Boni und Preisnachlässe direkt in den Kunden „investiere“. Weiter verweist ein Sprecher gegenüber der WAZ auf die in der Vergangenheit ausgewiesenen Millionen-Gewinne. Flexstrom gehe es gut.

Alles in Ordnung also? Es gibt Zweifel. So liegen nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. die fixen Kosten für Umlagen, Steuern, Konzessionsabgaben und Netzentgelten bei durchschnittlich 18 Cent je Kilowattstunde. Dazu kommen noch die Kosten für den Stromeinkauf.

Wenn man die Cent-Zahlen der Einnahmen und der Ausgaben je KWh nebeneinanderlegt, bekommt man einen Eindruck von der Herausforderung, vor der Flexstrom steht. Das soll nicht den Eindruck erwecken, dass Flexstrom seinen Strom unter den Kosten verkauft, sondern nur zeigen, dass das die Herausforderung Gewinnerzielend zu arbeiten sehr groß ist. Das Unternehmen muss im harten Wettbewerb die Fixkosten unter den Durchschnitt drücken und dazu billig Strom einkaufen, um dauerhaft Gewinne im Endkundengeschäft machen zu können. Aus Unterlagen von Flexstrom geht hervor, dass das Unternehmen teilweise erst nach zwei Jahren an einem neugewonnen Kunden verdient.

Flexstrom steht unter Druck. Der Anwalt Lutz Freiherr von Hirschberg aus Weiden bei Nürnberg vertritt nach eigenen Angaben 37 Stadtwerke, die von Flexstrom Sicherheitsleistungen oder Vorkasse verlangen, bevor sie Strom des Unternehmens durchleiten. Er schreibt, die Probleme mit Flexstrom hätten sich seit September kontinuierlich verschärft.

Die großen Stromversorger Eon, EnBW, RWE und Vattenfall haben Flexstrom unter Beobachtung gestellt, wie es aus internen Quellen heißt. Als Grund wurden „diverse Unregelmäßigkeiten“ und „Auffälligkeiten im Zahlungsverkehr“ genannt.

Flexstrom macht für die die Probleme Abrechnungsschwierigkeiten verantwortlich. So werde jede Rechnung für Durchleitungskosten sorgfältig geprüft. Dabei könne es in Einzelfällen zu Verzögerungen kommen. Und dann hätten Netzgesellschaften vereinzelt Vorkasse gefordert. Dies erlaube aber keine Aussage über Flexstroms Finanzkraft.

Ende November bemühte sich Flexstrom um frisches Geld am Kapitalmarkt. 35 Millionen Euro sollten als Schuldanleihe eingeworben werden. Davon sollten 80 Prozent zur Gewinnung neuer Kunden genutzt werden. Doch auch hier gab es ein Problem. Wenige Tage nach der Ankündigung zog Flexstrom seine Anleihe zurück. Im Prospekt zur Anleihe hieß es: Das Geschäftsmodell von Flexstrom sei „stark von der Gewinnung neuer Kunden abhängig“. Sollte der „Markt wechselwilliger Stromkunden“ gesättigt sein, „besteht das Risiko, dass sich das bisherige Geschäftsmodell (…) als nicht profitabel erweist“. Sprich: ohne Neukunden drohe das Geschäft zusammenzubrechen. Gleichzeitig wurde im Prospekt bekannt, dass Flexstrom in den beiden größten Tarifgruppen (“Flexstrom” und “OptimalGrün”) im ersten Halbjahr 2012 zehntausende Kunden verloren hat. Nur dank neuer Tarifgruppen unter der Marke “Löwenzahn” konnte das Wachstum zumindest stabilisiert werden. Börsendienste warnten vor der Anleihe.

Bevor das Geschäft zum öffentlichen Flop wurde, zog das Unternehmen die Anleihe zurück. Flexstrom teilte mit, „nach reiflicher Überlegung“ habe man sich entschlossen, die Begebung der Anleihe zu verschieben.

Die Verbraucherzentrale Hamburg warnt: Flexstrom sei „nicht empfehlenswert“. Einer der wichtigsten Vertriebspartner, Energysolutions24, weigert sich bereits, weiter für Flexstrom tätig zu sein.

40 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. #1

    FlexStrom ist mehr als nur “nicht empfehlenswert”. Von einem Wechsel zu FlexStrom und seinen Töchtern ist konsequent abzuraten.

    GhostInTheWeb am 21. Dezember 2012 um 12:52
  2. #2

    Von FLEXSTROM besser die Finger weg lassen, ist meine Ansicht.
    Vorkasse auf keinen Fall.

    almhuette am 24. Dezember 2012 um 08:16
  3. #3

    Also meine Erfahrungen mit Flexstrom sind eigentlich garnicht so schlecht. Da mein lokaler Anbieter aber inzwischen bessere Preise anbietet, bin ich gerade dabei wieder zurück zu wechseln

    Tobias am 4. Januar 2013 um 10:39
  4. #4

    Wer wissen will was mit FS los ist, muss sich nur den Facebookauftritt von dem Laden ansehen; dort beschweren sich viele geprellte Kunden. FS zählt auch die Guthaben seiner Kunden nicht mehr aus!

    MB am 4. Januar 2013 um 18:18
  5. #5

    Ich kann nur sagen dass ich auch auf das günstige Angebot von FS reingefallen bin, erste Jahr ist gut gelaufen, doch dann hat FS die Preise extrem angezogen (ohne es vorher anzukündigen) so dass ich jetzt wechseln will, was aber sehr nervenaufreibend ist, denn nach der Kündigung gingen trotz bezahlter Rechnungen Phantasieforderungen los, auf Briefe geht FS nicht ein, sondern es kommen gebührenpflichtige Mahnung vom Inkassobüro, weil man in Verzug sei, alles Quatsch. Es ist ein Krampf, denn FS, so wie ich gelesen habe, gewinnt erst nach dem zweiten Jahr an den Kunden, wenn ohne ankündigung der Preis hoch geht und man es evtl. verpasst hat zu kündigen, dann muß man mindestens ein Jahr den Wucherpreis bezahlen.
    Niemals mehr Flexstrom

    Roman Stiebel am 5. Januar 2013 um 15:25
  6. #6

    Das kann ich nur bestätigen. Uns wurde kurz vor Vertragsablauf ein Angebot mit dem ähnlichen Preis, wie im Vorjahr untbreitet, ab mit einem drittel weniger an KW. Nach einem Telefnat bei Flexstrom hieß es am Telefon, ” das Angebot verstehe ich auch nicht, aber reichen Ihnen die KW nicht fürs nächste Jahr?” Bitte was? wenn mir das reichen würde, hätte ich nicht nach einem Paket gesucht!! Ich könnte knapp das doppelte bezahlen, wenn ich das gleich Paket haben möchte, sagte der Herr am Telefon. Drauf hin haben wir uns über Preisvergleich für einen neuen Anbieter entschieden, blöderweise ist uns nicht aufgefallen das “LöwenZahn” eine Tochter Unternehmen ist. Aber nun gut, Vertrag ist Vertrag, laut Preisvergleich.
    Leider ist die Dreistigkeit mancher Firmen so groß, dass es einen sprachlos werden läßt.
    LöwenZahn will nämlich nichts von einem Vertrag wissen. Email schreiben zweglos. Anrufen gebührenpflichtig und man wird nur mit den mit den Worten abserviert, es wird geprüft und Löwenzahn hätte mit Flexstrom nichts zu tun, aber auch nach zahllosen Telefonaten hat sich bis heute keiner gemeldet, stattdessen kommen die Mahnungen und den Inkassodienst haben wir mittlerweile auch schon am Bein.
    Es lebe LöwenZahn und FlexStrom!!!!!!

    mario am 5. Januar 2013 um 22:27
  7. #7

    Auch ich habe bei Flexstrom einen 6000kwh Paket erworben und den errechneten effektiven Jahresbetrag bezahlt. Lieferbeginn war der 1.12.12. 8 Tage spaeter kam eine Mahnung, welche besagt, dass der Bonus erst bezahlt werden muss und spaeter verrechnet werde. Zaehneknirschend habe ich den Bonus von 224 bezahlt, dann kam eine Aufforderung ich solle weitere 700 Euro bezahlen weil mein Vorlieferant einen Verbrauch von 8000kwh gemeldet hat. Diese Forderung habe ich abgelehnt weil die von mir bestellte Leistung ausreicht, sollte Flexstrom darauf nicht eingehen so sei die Vertragsgrundlage hinfaellig. Flexstrom bestaetigte am 21 Dez 12 die Kuendigung zum 9.1.13. Am 27.12.12 kam eine Mahnung dass ich diese 700 Euro zu bezahlen haette was ich ablehnte, da ich schon 1034 Euro bezahlt habe und auf die Kuendigung verwies. Flexstrom interessiert dieses nicht und schickte am 8.1.13 eine 2. Mahnung wegen den ausstehenden 700 Euro. Wie es aussieht wollen sie so viel Geld wie moeglich eintreiben um dann mit diesen Geldern die finanziellen Loecher zu stopfen. Das ueberzahlte Geld wuerde ich vermutlich nicht mehr wiedersehen.
    Flexstrom oder Flexgas sowie deren Community nie wieder, Teldafax laest gruessen.

    Reinhold Moebus am 8. Januar 2013 um 10:37
  8. #8

    Ich warte seit Monaten auf das Guthaben, das sich aus meinem einjährigen Vertrag bei Flexstrom ergeben hat. Selbst das gerichtliche Mahnverfahren ignoriert die Firma! In wenigen Tagen, wenn die Frist für den Vollstreckungsbescheid verstrichen ist, beauftrage ich einen Gerichtsvollzieher.

    FINGER WEG VON FLEXSTROM!

    Geschädigter am 8. Januar 2013 um 21:22
  9. #9

    Hallo Roman Stiebel!
    Auch ich hatte das Glück nicht von einer Preiserhöhung von 43% vorgewarnt zu werden. Ich habe daher am 02.12.2013 eine außerordentliche Kündigung mit sofortiger Sperre meines Kontos an FS gesandt dort meint man aber scheinbar man könne das Ganze aussitzen. Bei Teldafax habe ich schon Gleiches erlebt. Nach meiner außerordentlichen Kündigung lebte Teldafax noch 2 Monate, dasselbe sehe ich jetzt bei Flexstrom auf die Kunden zukommenm, denn diese Gebaren die da offengelegt werden sind ein Zeichen von Schwäche wirtschaftlicher Art.

    Peter Köchy

    Peter Köchy am 8. Januar 2013 um 21:38
  10. #10

    Es ist nicht notwendig, bei Presierhöhung eine Kündigungsfrist einzuhalten. Es ist nämlich nicht rechtens, die Preiserhöhung (nach Ablauf der regulären Kündigungsfrist) bekannt zu geben. Als Kunde hat man bei Preiserhöhung ein ausserordentliches Kündigungsrecht. Da könnte ja jeder daher kommen, Wucherpreise fordern und dann sagen,”ällab#tsch, Sie hätten vorher kündigen müssen”. Das ist Unsinn. Das will FS aber natürlich nicht zugeben, deswegen lassen sie Mahnungen schicken. Bei vielen verängstigten unwissenden Kunden funktioniert das ja wohl.

    mo78 am 10. Januar 2013 um 14:27
  11. #11

    Ich möchte vor FlexStrom warnen und die Töchter.Warum.Im April 2012 habe ich einen schriftlichen Antrag unterschrieben mit einen ausgewählten Tarif.Ich erhielt einen schriftlichen Vertrag aber mit einen anderen Tarif.Habe FlexStrom mehrmals per E-Mail darauf hingewiesen aber ohne Reaktion.Im Okt.2012 erfolgte die Jahresabrechnung nach den falschen Tarif.Ich forderte minestens 15 mal auf die Abrechnung zu korrigieren,jedoch ohne Erfolg.Ich übergab die Angelegenheit meinen Rechtsanwalt,er verfaßte ein Schreiben mit Termin 12.12.2012.Bis heute den 10.01,2013 hat man diesen Brief nicht beantwortet.Ich erhielt im Dez.2012 einen korrigierten schriftlichen Vertrag,aber bis Heute 10.01.2013 keine korrigierte Jahresabrechnung.Alle E-Mail werden nicht beantwortet und nigierJetzt habe ich einen Brief per Post an die Geschäftsführung Herrn Robert Mundt geschrieben und bin gespannt was raus kommt.FlexStrom arbeitet anscheinend,wie alle Billiganbieter nach den Schneeball Prinzip.

    Kipsch am 10. Januar 2013 um 16:28
  12. #12

    ein netten hallo zusammen

    ich habe auch 10 monate auf mein guthaben gewartet
    habe einfach nicht mehr bezahlt, bis die mahnung kam
    siehe da mein beitrach minus mein guthaben gehtdoch lastschrieft
    einfach auf die bank abmelden.
    nie mehr wieder fs.

    Cacciatore am 11. Januar 2013 um 20:10
  13. #13

    Hallo zusammen,

    auch ich war bis 31.07.2012 einjähriger Kunde bei Flexstrom.
    Nach der fristgerechten Kündigung zum Ablauf des 1. Vertragsjahres kam nach 3 Monaten die Schlußrechnung, natürlich ohne den Bonus zu berücksichtigen. Also Widerspruch und Zurückweisung der SR.
    Auf alle mails und Briefe wurde nicht reagiert, telefonisch habe ich es erst garnicht versucht…
    Nun stellte ich mit Fristen zur Zahlung meinen Anspruch schriftlich klar bei Flexstrom. Keine Reaktion, stattdessen kam ein Schreiben vom Inkassobüro wegen einer Nachforderung.

    Damit war das Maß voll! Ein einziger Brief ans Inkassobüro mit dem Hinweis, daß die Forderung unberechtigt ist und ich mein Guthaben notfalls einklagen werden, reichte aus und ich hatte Ruhe. Zeitgleich einen Antrag auf Mahnbescheid am zuständigen Gericht gegen Flexstrom gestellt (geht online sehr einfach), 23€ Gebühr investiert ans Gericht, Mitteilung über Zustellung erhalten, 2 Wochen warten /Frist zum Widerspruch von Flextrom gegen den Mahnbescheid.
    Dann sofort Vollstreckungsbescheid per Gericht zustellen lassen…und siehe da, mein Guthaben (Bonus inkl. aller Auslagen und Gebühren)
    wurde ausbezahlt.

    Fazit: Wehrt Euch und lasst das Briefe und mails schreiben, einmal zur Erstattung mit Frist (Datum) auffordern reicht, ab da ist Flexstrom in Verzug und das wissen sie genau! Mahnbescheid online oder mit Anwalts Hilfe an Flexstrom schicken und 6 Wochen später sollte das Thema Geschichte sein!

    FS-Befreiter am 14. Januar 2013 um 14:27
  14. #14

    Guter Hinweis, @FS-Befreiter, freut uns, dass sich die Geschädigten hier untereinander helfen.

    Daniel Drepper am 14. Januar 2013 um 15:15
  15. #15

    Ich bin seit 4 Jahren bei FLexstrom und habe ein 4500 kwh Paket. Damit komme ich sehr gut hin. Ich zahl auch immer per Vorkasse. Mit dem Kundenservice hab ich noch nie Kontakt gehabt die Preise sind dieses Jahr etwas teurer geworen aber von Bonus hab ich noch nie was gehört.. wann und wofür gibt es den denn?

    Tim Raue am 14. Januar 2013 um 15:17
  16. #16

    Da wohl eher über negative Erfahrungen berichtet wird als über positive und unseres Erachtens ein verzerrtes Bild von der FlexStrom Gruppe gezeigt wird, hier unsere Erfahrung. Wir sind Geschäftskunde bei FS bzw. Löwenzahn Energie. Wir beziehen 100% Ökostrom und das zu sensationell günstigen Preisen und das problemlos seit Ende 2012.
    Der Kundenservice, den wir vor Vertragsabschluß kontaktiert hatten, war extrem freundlich.
    Bisher nur positive Erfahrungen und massive Einsparungen!
    Nun, bei einer eventuellen Preiserhöhung haben wir ein Sonderkündigungsrecht und könnten uns dann ggfls. umorientieren. Also kein Risiko.
    Selbst eine Preiserhöhung dürfte immer noch Preise mit einer massiven Erspranis zum Grundversorgertarif darstellen.
    Wir befürworten einen freien Energiemarkt und freuen uns über Anbieter wie FlexStrom, die die Abhängigkeiten von den großen Stromversorgern in Deutschland aufbrechen.

    Stefan Keuter
    Geschäftsführer der Tradco GmbH

    Tradco GmbH am 23. Januar 2013 um 10:06
  17. #17

    auch ich bin eine Geschädigte und nenne das Be-

    (Wort teilweise gelöscht – da Flexstrom-Anwälte gegen den Kommentar mit Abmahung vorgehen. Die Redaktion).

    Noch habe ich mein Geld nicht erhalten und einen Anwalt eingeschaltet.

    evare am 23. Januar 2013 um 13:00
  18. #18

    Stromlieferung kam erst ab Anfang März 2012 ( per Vorkasse 725,20) meine jetzt zugesande Kündigung durch Löwenzahn Energie ist angeblich zu spät erfolgt. Ich habe mitlerweile erfahren, das Beide Firmen zusammenarbeiten. Es wurde mir eine neue Rechnung über 1295,95 Vorkasse minus 190,- Bonus zugesand für das neue Jahr 2013.
    Finger weg von Flesstrom.

    Rainer Kuhagen am 23. Januar 2013 um 16:40
  19. #19

    Leider bin auch ich ein Opfer von den Flexstrom Be-

    (Wort teilweise gelöscht – da Flexstrom-Anwälte gegen den Kommentar mit Abmahung vorgehen. Die Redaktion)

    geworden!

    Ich warte jetzt schon seit 4 Monaten auf meine Rückzahlung ( über 400,- ) und es geschieht überhaupt gar nichts!!!!
    Mehrfach telefonisch angemant aber bisher noch kein Geld erhalten.
    Finger weg von flexstrom – (eine Handvoll Worte gelöscht – da Flexstrom-Anwälte gegen den Kommentar mit Abmahung vorgehen. Die Redaktion)!!!!!

    Dennis am 23. Januar 2013 um 17:38
  20. #20

    Das einzige Lob der Tradco Gmbh kommt nicht von Ungefähr. Unter Kummpeln hilft man sich halt gegnseitig. Man Kann die Firma auch googeln, die Beschwerden sind ähnlich gelagert. Versandhandel kassiert Geld und liefert nicht. Toller Leumund. Ich selbst habe 4 Monate in der pesönliche Kundenberatung bei der FS Zentrale gearbeitet und meinen Kündigung provoziert, so eine Arbeitsweise und Unfähigkeit ist mir in meinem zugegebener Maßen nicht mehr ganz jungem Leben noch nicht untergekommen. Dort werden die juungen Leute direkt von den OSZ eingestellt, weil nur kleines Geld gezahlt wird und die jungen Leute leicht zu beeindrucken sind, durch Druck, Angst u.s.w. In dieser Firma hat keiner das gelernt was er da treibt.
    Tschu

    parisienne am 23. Januar 2013 um 19:02
  21. #21

    FINGER WEG VON DEM VEREIN – FLEXSTROM – SEHR UNSERIÖS – GEHÖRT VERBOTEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Habe Vertrag mit mtl. Zahlung auf 24 Monate mit Einzugsermächtigung. Lt. Jahresrechnung nach dem 1. Vertragsjahr, soll ich angeblich nur zwei Monate bezahlt haben, obwohl die jeden Monat von meinem Konto abgebucht haben – belegbar durch Kontoauszüge. Keine Antwort auf meine Schreiben sondern Mahnungen. Lt. der 2. Mahnung wollen diese Verbr…. nun über 1300 Euro unberechtigter Weise von mir. Dieses Gebaren ins Nötigung und gehört angezeigt. Außerdem bedrohen sie einen mit Schufaeintragung usw…… Die wollen Kunden mit der Taktik mürbe machen, das man zahlt. Als nächstes wird wohl das Inkasso kommen —– Ich hoffe mal das man dann mit denen reden kann und dass die wenigstens über einen gewissen Verstand verfügung damit die Sache, wie bei “FS-Befreiter” (Beitrag 13), vom Tisch kommt. Flexstrom will wohl auf diese Weise ihre maroden Kassen füllen. Wenn das so weiter geht, dann überleben die 2013 nicht, wer schließt mit dieser Werbung (Negativberichte in Stern TV, Frontal 21 …..usw. ) noch einen Vertrag bei denen ab.
    Also Finger weg……………………………….!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Dali am 24. Januar 2013 um 13:13
  22. #22

    auch ich bin ein flexstromopfer,ich habe einen vertrag geschlossen für 3000kwh mit monatlicher zahlung.als ich nach einem jahr meinen zählerstand an flexstrom übermittelt hatte,bekam ich ziemlich schnell eine abrechnung.mein von mir errechneter verbrauch belief sich auf 2705 kwh .aber flexstrom errechnete einen verbrauch von 6951 kwh.
    ich muß noch erwähnen, ich bin single und durch meinen job bis zu zehn stunden ausser haus.
    ich habe sofort widerspruch gegen die abrechnung eingelgt und flexstrom bis zur klärung die einzugsermächtigung entzogen. die haben sie ignoriert und dreist 445 euro von meinem konto gebucht.die rückbuchung hat mich 4 euro gekostet.
    ich würde dieses unseriöse unternehmen gerne sofort verlassen, aber wie komme ich aus dieser nummer raus?

    timi am 25. Januar 2013 um 22:11
  23. #23

    Flexstrom wird meiner Meinung nach dieses Jahr noch pleite gehen. Warum? Unanbhängig von den vielen Beschwerden machen folgende Dinge in der Bilanz stutzig:

    1. Der Wirtschaftsprüfer ist Dipl. Ökon. H.-J. Schilling und Partner mit Sitz in Eschwege. Es ist nichts über den Herrn zu finden. Keine Homepage. Nichts. Außer, dass er noch für einen anderes Unternehmen tätig war. Die Four Gates AG. Warum sucht sich eine Firma wie Flexstrom einen offensichtlichen Einzelkämpfer als Wirtschaftsprüfer?

    2. Es gibt zwar eine Bilanz 2011 für die Flexstrom AG noch keine Konzernbilanz 2011. So lässt sich das Unternehmen nicht bewerten. Da kann zwar die AG Gewinn machen aber Verluste können noch bei den Töchtern stecken. Nach einem Jahr sollte die Konzernbilanz schon fertig sein.

    3. Bilanz der Flexstrom AG 2011
    Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind in einem Jahr von 31 auf 61 Mio Euro gestiegen. Warum? Da wurde ja nichts gekauft. Nur anders bewertet. Dadurch hat man auf der Aktiv-Seite auf einmal mehr und kann damit auf der Passivseite einen Verlust ausgleichen. In dem Zusammenhang fällt auch auf, dass die Bilanz der Flexstrom Marketing AG.

    Das Ganze macht also nicht gerade einen soliden Eindruck.

    Warten wir es ab!

    commander am 29. Januar 2013 um 16:28
  24. #24

    (Wort gelöscht – da Flexstrom-Anwälte gegen den Kommentar mit Abmahung vorgehen. Die Redaktion)

    Pur!!!!!! Finger weg!!!!!

    Der Vertrag mit Vorauszahlung kam zur stande, weil ich auf einen Brief nicht geantwortet habe. Da war nichts mehr zumachen….
    Dann habe ich die Kündigung rechtzeitig abgeschickt um eine Verlängerung zu verhindern.
    Was ist passiert?
    Fristlose Kündigung und ich warte seit September auf 604€.
    Am Telefon bekommt man keine Auskunft….

    (Wort gelöscht – da Flexstrom-Anwälte gegen den Kommentar mit Abmahung vorgehen. Die Redaktion)

    Verein!!!!!!!!

    Lena Greis am 30. Januar 2013 um 14:49
  25. #25

    ” Finger weg”,

      (Wort gelöscht, weil Flexstrom-Anwälte den Kommentar abgemahnt haben. Die Redaktion)

    Machenschaften. Längst kein Kunde mehr, dennoch Rechnungen. Zur Zeit stehe ich mit einer Dame in schriftlichem Kontakt, die sich Assistentin des Vorstandes nennt. Es war wiederholt ein Einschreibe-Brief mit Rückschein zum Vorstand zu schicken nötig, damit mein Vorgang hoffentlich bald Klärung findet. Beim ersten Mal mußte ich mit Einschr.u.Rücksch. mein Guthaben einfordern, daß auch dann noch lange auf sich warten ließ.
    Mit jeder Antwort liegt eine neue

      (Wort gelöscht, weil Flexstrom-Anwälte den Kommentar abgemahnt haben. Die Redaktion)

    -Version vor. Flex Strom errechnete erst ein Guthaben, dann wurde es reduziert korrigiert, plötzlich existiert eine Forderung und alles, obwohl ich seit 01.01.2012 gar kein Kunde mehr bin. Dann erscheint ein Datum Dez. 2013 obwohl wir erst im Januar sind, ein wieder zugesichertes Guthaben aus 2011 wurde erst im Dez. 2012 erwähnt und ist immer noch nicht überwiesen, statt dessen schreibt man von einer Verrechnung mit einer Forderung, die nie extistierte und reduziert das Guthaben enorm. Da auf den Rechnungen der Vermerk steht” …. wird in den nächsten Tagen von Ihrem Konto abgebucht…” werde ich in den nächsten Tagen zum Rechtsanwalt gehen, damit dieser Vorgang seinen gerechten Abschluß findet, und ich eine Grundlage schaffe, falls sich Flex Strom zum Ende 2013 meines Kontos bedient, ohne jekliche Erlaubnis, womit ich in meinem Fall rechnen muß. Die Kosten und Schadensersatz werde ich auch fordern, da ich nun seit längerem mit deren Unfähigkeit beschäftigt bin, niemand telef. erreichbar ist, und dem Kunden letztlich unkorrektes Vorgehen unterstellt wird. So kann man auch seine Bilanz korrigieren, viele kleine Beträge von vielen, die des Friedens zu Liebe, einfach zahlen, so kann man auch reich werden.

    s.sp. am 30. Januar 2013 um 19:13
  26. #26

    Habe bei dem Verein 3 verschiedene Stromverträge und einen Gasvertrag. Eine Schlußabrechnung für Strom ist da, nämlich diejenige, bei der Flexstrom noch Geld zu bekommen hat. Die muß jedoch noch korrigiert werden, weil der Neukundenbonus natürlich fehlt. Die zwei anderen Verträge haben leider noch keine Schlußabrechnung trotz mehrfacher Mahnung (das sind natürlich die beiden, bei denen aus Überzahlung ein Guthaben besteht). Beim Gasvertrag sieht es so aus, dass hier eine Schlußabrechnung erstellt wurde, die ein Guthaben für mich von über 400 Euro ergibt. Auch die muß natürlich korrigiert werden, weil auch hier der Neukundenbonus von Euro 560,00 fehlt, so daß ich knapp 1000 Euro zu erhalten habe. Damit ich aber in den Genuß komme, habe ich heute Mahnbescheid beantragt und werde diesen selbstverständlich auch gerichtlich vollstrecken lassen. Anders ist mit diesem Verein nicht umzugehen.

    Renate Traut am 5. Februar 2013 um 12:07
  27. #27

    Ihr streitet hier um Bonus, Ich bin eine Stufe weiter, bei mir ist FS so (peep), das sie noch nicht einmal ihre Abschlussrechnung überweisen.
    Da muß ein Rechtsanwalt ran, dessen Briefe nicht beantwortet werden und so ist der (peep) jetzt vor Gericht. Der Fall ist für die (peep) nicht zu gewinnen aber sie versuchens.(außer (peep))
    Ich versteh auch nicht, das ihr immer noch euch mit so firmeneigene (peep) unterhaltet, die stecken doch (peep, peep und peep) und kennen nur eine Sprache. (peep, peep, peep und peep, peep) aber kräftig!

    (alle Worte hinter den peeps wurden von Flexstrom-Rechtsanwälten juristisch angegriffen, und deswegen von uns gepeept, damit es keine Klagen gibt – die Redaktion.)

    Eberhard Schumacher am 7. März 2013 um 10:07
  28. #28

    Ich kann die Machenschaften von Flexstrom, die andere Kunden beschrieben haben nur bestätigen.
    Nach einem Jahr Vertragslaufzeit hebt FS den Preis deutlich über das Niveau des Grundversorgers an (fast Preisverdopplung).
    Informiert wird hierrüber nicht, sondern nur eine neue Preistabelle im nicht aktivierten Online Kunden Konto abgelegt.
    Danach kommen dann die Mahnschreiben und Androhungen vom mit FS liierten Inkassobüro.
    Fazit: Hände weg von Flexstrom und deren Töchtern.
    Deren Slogan sagt alles.

    Ralf am 23. März 2013 um 20:55
  29. #29

    Auch ich bin ein FS Geschädigter, Vertrag über Vergleichsportal mit jährlicher Vorauszahlung abgeschlossen, ein ganz heißes Eisen.
    Aus dem letzten Abrechnungszeitraum 30.5.2012 ergibt sich eine Gutschrift von € 239,-auf deren Rückerstattung ich bis zum heutigen Tage trotz Mahnungen per E-Mail oder Einschreiben warte.
    Die E-Mail Antworten sind automatisch generiert, sind also ohne Bedeutung, auf Briefe wird überhaupt nicht geantwortet. Da ich feststelle, daß ich nicht der Einzige bin, der von diesem >Unternehmen< über den Tisch gezogen wurde muß ich mich auch darüber wundern, daß sich in unserem Rechtsstaat keine Staatsanwaltschaft verantwortlich fühlt, diesem Geschäftsgebaren zum Schutz der Verbraucher Einhalt zu gebieten.
    FLEXSTROM – NEIN DANKE

    Alex Philipps am 24. März 2013 um 10:30
  30. #30

    Auch ich habe einen Mahnbescheid von meinem Anwalt beantragen lassen. Nach 4 Monaten habe ich meine Rückzahlung nicht erhalten.
    Zum 2. mal bin ich auf ein Pleiteunternehmen reingefallen.
    Ich bleibe jetzt beim ortsansässigen Anbieter denn meine Verluste zahlt mir keiner!!

    Gerhard Schaffrath am 27. März 2013 um 12:17
  31. #31

    Hallo alle zusammen.
    Komme aus Hamburg und bin auch eine FS geschädigte und brauche DRINGEND einen Rechtsanwalt.Weiß jemand einen hier in Hamburg?
    Super Dringend denn uns schicken sie jetzt schon zum 2. mal das Inkassobüro auf den Hals obwohl wir gar keine Kunden mehr sind.
    Lieben Dank Mari

    Mari am 1. April 2013 um 21:23
  32. #32

    Hallo Leute,
    auch ich bin von FS schon genervt ohne eine Stromlieferung. Ich habe über ein Vergleichsportal (welches FS schon nicht mehr auflistet) einen Stromanbieterwechsel beantragt. Prompt kam 4 Tage später eine Rechnung, wo ich 288,00 € mehr als wie geworben bezahlen soll. Des Weiteren haben Sie mir geschrieben, dass Sie bei meinem jetzigen Anbieter nicht kündigen können, da Ihnen die Daten dazu fehlen. Daraufhin habe ich den Vertrag widerrufen. Denn der geforderte Preis stimmt nicht mit den angegebenen überein und es war auch laut Werbeauftritt keine Vorkasse verlangt. Jetzt habe ich schon die 2. Mahnung erhalten. Hat jemand auch solche Erfahrungen gemacht, dass ein nicht zustande gekommener Wechsel schon solche Wellen schlägt.
    P.S.: Liebe Anwälte von FS bei euch liegen ja ganz schön die Nerven blank, ich freue mich schon auf den gerichtlichen Schlagabtausch. Übrigens arbeitet Ihr auch auf Vorkasse oder habt Ihr Hoffnung euer Honorar jemals zu bekommen?

    Blackout 06.04.2013

    Alex Philipps, 24.03.2013 am 6. April 2013 um 15:33
  33. #33

    Jetzt ist Flexstrom insolvent. Die Menschen bleiben jetzt auf ihren Forderungen sitzen. Unglaublich und beschämend.

    Alex Naumann am 12. April 2013 um 11:49
  34. #34

    Ich warte seit Januar auf meine Jahresendabrechnung von 2012 von FlexStrom. Mehrere Mahnungen hin geschickt und nichts tut sich. Bekomme noch ca. 500 Euro zurück erstattet da ich zu viel bezahlt habe. Werde immer nur veralbert von denen per Telefon und Email. Habe meine Abschlagszahlungen Eingestellt, dann erste Drohungen von Inkasso und Gericht. Habe Sie zurück geschickt und Ihnen erklärt das ich noch Geld von FS bekomme und auf meine Endabrechnung von 2012 warte seit dem ist ruhe. Hoffentlich geht dieser unseriöse Anbieter Pleite und der Rest der angeblich 500 000 Leute wird vor solchen geschützt. Ja ja diese bösen Kunden wollen einfach nicht bezahlen.

    Klausi am 12. April 2013 um 23:21
  35. #35

    Hallo auch ich bin auf Flex Gas reingefallen habe aber noch früh genug gekündigt,nun zahlt FS nach Abschluss -Rechnung mein Guthaben nicht aus.Was kann ich tun,in die Röhre schauen oder gibt es rechtliche erfolgreiche Möglichkeiten?
    Wenn sich alle Geschädigten zusammen setzen und klagen wäre das erfolgreicher?

    Horst Clauser am 13. April 2013 um 06:50
  36. #36

    Ich bin schon seit 2009 Kunde bei dieser “Firma”. Es ist eigentlich kein Jahr vergangen, in dem ich nicht mit irgendwelchen Schwierigkeiten mit Flexstrom zu kaempfen hatte: Bonus nicht ausgezahlt, Abrechnung mit Guthaben nicht erstellt, dann Guthaben nicht ausgezahlt, undurchsichtige Preiserhoehungen, Schaetzung des Stromverbrauchs zugunsten der Firma, obwohl der Zaehlerstand exakt mitgeteilt wurde. Unzaehlige Telefon- und Email-Beschwerden ohne Antwort ……….
    Da ich immer darauf vertraut habe, dass ich irgendwann alle Unterlagen und Abrechnungen – ordnungsgemäß erstellt – vorliegen habe, wollte ich danach kündigen. Leider verging so Jahr um Jahr. Seit einem Jahr kämpfe ich nun um meine Rückzahlung von einigen hundert Euro und jetzt ist Flexstrom insolvent.
    Da kann ich die Schuld nur bei mir selbst suchen, warum ich nicht schon viel früher diesem Schrecken ein Ende bereitet habe. Jedenfalls steht für mich fest, dass die so gut gemeinte Strompreislibaralisierung
    de facto nicht funktioniert, da am Ende doch nur die großen 4 seriös ( wenn auch teuer ) zu arbeiten scheinen.
    Deshalb werde ich auch zu meinem ehemaligen teuren Versorger E.on zurückkehren, in der Hoffnung, dass mir als Gegenleistung für den hohen Preis der ganze Abrechnungsärger erspart bleibt!

    FS-Marionette am 14. April 2013 um 18:44
  37. #37

    auch ich war/bin flexstrom-kunde und kann “leider” auch kein gutes haar an dieser firma lassen. es gab immer einfach nur probleme..

    habe mir jetzt im internet über stromkosten-senken mal preise verglichen und mir einen neuen anbieter gesucht. muss natürlich jetzt noch den vertrag auslaufen lassen, aber dann bin ich die endlich los

    Till Jochbein am 18. April 2013 um 09:53
  38. #38

    Ich bin ein leicht geschädigter von der Flexstrom-Tochter Löwenzahn Energie. Ich hatte auch den Fehler gemacht nicht richtig zu recherchieren, was und wer hinter dieser Firma steht. Ich bin nur froh, dass sich meine Scheu vor Vorauszahlungen davor bewahrt hat Geld zu verlieren. Wobei man bei mir auch die Masche mit der Preiserhöhung und dann negierten Kündigung auch bei mir durchgezogen hat. Ich habe die Einzungsermächtigung damals gleich zurück genommen und nur den vertraglich vereinbarten Tarif bezahlt. Ich habe dann später der Erhöhung widersprochen und warte auf die Abschlußrechnung und werde die Rechnung entsprechend kürzen (wie die Empfehlung der Verbraucherzentralen) und dann können sie (bzw. die Konkursverwalter die ja auch Kohle machen wollen) gerne den Differenzbetrag einklagen, ich will ja meine Rechtschutzversicherung nicht umsonst bezahlen ;o).
    Ich lerne daraus nicht auf die biligsten Angebote reinzufallen, niemals eine Vorkasse zu akzeptieren und besser zu recherchieren.

    P.S.
    Der Commander hat ja wirklich gut geschätzt wie lange Flexstrom und Töchter überleben.

    Spirou am 10. Mai 2013 um 10:05
  39. #39

    Ich habe am 1. März 2013 ein Paket in Höhe von 5000 KW Strom bei Löwenzahn Energie, die auch ein Tochterunternehmen von Flex Strom für ca. 900 Euro. Nach 6 Wochen Mitte April schickte mir der Grundversorger einen Brief mit der Gratulation, dass ich endlich bei denen gelandet bin. Nun habe ich bei diesen beiden Geschäftemachern ohne jegliche Moral und Verantwortung gekündigt, da sich seit 25. April Löwenzahn in Obhut eines Konkursverwalters befindet. Heute am 17. Mai habe ich eine Email von Löwenzahn Energie bekommen, indem Sie mich vor dem Grundversorger warnen und mir gleich ein neues angeblich sicheres Unternehmen dringend empfehlen. Diese Unverschämtheit übertraf meine Vorstellung. Ich weiss nicht, wem wir für diesen Strommarktentwicklung dankbar sein sollen. Warum es überhaupt in Deutschland solche unverhohlene Art sich als Geschäft zeichnet. Nun soll ich mir selbst eigenhändig noch bei http://www.eco-power-plus.de mir einen neuen Anbieter finden durch freundliche Empfehlung von Löwenzahn Energie. Mir fehlen die Worte. Ich kann nur empfehlen, Finger weg von solchen Anbietern!

    Mihou am 17. Mai 2013 um 18:47
  40. #40

    Ist doch immer wieder schade zu sehen, welche negativen Erfahrungen man mit den verschiedenen Anbietern gemacht hat. Aber man sollte sich dennoch nicht vollkommen von einem Wechsel distanzieren, denn schließlich gibt es hier ein Einsparpotenzial, was jeder nutzen sollte.

    Thomas am 13. November 2014 um 12:48

Beitrag kommentieren

Hinweis: Diese Tags kannst du im Kommentarfeld benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>