Loveparade: Die geplante Katastrophe – das Still-Gutachten zum Download

4. Juli 2013 von | 3 Kommentare

Bereits vor einigen Monaten hat der britische Katastrophenforscher Keith Still ein Gutachten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Duisburg vorgelegt, nach dem die ganze Feier nie hätte genehmigt werden dürfen. In seinem Papier beschreibt Still die angekündigte Katastrophe. Die Panik und das Desaster waren vorhersehbar. Stills Gutachten ist ein Dokument der Schuld, die Planer, Genehmiger und käufliche Gutachter der Loveparade auf sich geladen haben. Ob diese moralische Schuld auch juristische Schuld nach sich ziehen wird, ist in ... weiterlesen »

Loveparade: Was wusste Minister Jäger? Warum wird er nicht befragt?

4. Juli 2013 von | 4 Kommentare

Jaeger2

Kurz vor dem dritten Jahrestag der Katastrophe von Duisburg mit 21 Toten gerät noch einmal die Rolle des Polizeiführers Kuno S. während des Desasters in den Focus der Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Duisburg prüft den Vorwurf der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung. Ob es zu einer Anklage gegen Kuno S. kommt, hängt vor allem davon ab, ob Kuno S. in der entscheidenden Phase der Katastrophe wissen musste, wie brisant die Lage im Tunnel auf das Festgelände war. ... weiterlesen »

Mehr Duisburger Datenlücken im Loveparade-Verfahren

27. Juni 2013 von | 1 Kommentar

Sauerland Abgang

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Loveparade-Desaster werden weitere Lücken im elektronischen Datenbestand der Stadt Duisburg bekannt. Nach Recherchen der WAZ konnte die Polizei bei einer Razzia im Januar 2011 im kommunalen Duisburger Systemhaus DU-IT keine relevanten Dateien zur Loveparade finden. Das erstaunliche daran: Das Systemhaus DU-IT sichert alle Daten und Laufwerke der städtischen Mitarbeiter auf zentralen Bändern. Auch die persönlichen Laufwerke der elf Beschuldigten Beamten im Loveparade-Verfahren. Nach der Razzia hielten die Ermittlungsbeamten überrascht fest, ... weiterlesen »

Loveparade: Sauerlands Erinnerungen und saubere Email-Postfächer

25. Juni 2013 von | 4 Kommentare

Interview Adolf Sauerland

Als am 24. Juli 2010 in Duisburg 21 Menschen starben und über 500 verletzt wurden, ließ der amtierende Oberbürgermeister der Stadt, Adolf Sauerland (CDU), nach außen keinen Zweifel: Er trägt persönlich keine Schuld an der Katastrophe. Die Ermittler der Staatsanwaltschaft gaben ihm später weitgehend recht. Sie führen Sauerland nicht als Beschuldigten im seit drei Jahre andauernden Loveparade–Verfahren. Doch interne Dokumente, die der WAZ vorliegen, nähren Zweifel an Sauerlands tatsächlicher Rolle. Der Oberbürgermeister war ... weiterlesen »

Die Zielvorgaben für die Winterspiele in Sotschi 2014 auf allesfuergold.de

20. Juni 2013 von | Keine Kommentare

Karikatur Zielvereinbarungen

Ein gutes halbes Jahr ist es noch bis zu den Winterspielen in Sotschi, der deutsche Sport will dort die Nummer eins bleiben. Dafür sollen 40 Medaillen her, 17 davon in Gold. Die Zahlen sind seit vergangenem Sommer bekannt, am Montag will der Deutsche Olympische Sportbund auch die Vereinbarungen selbst offen legen. Wir publizieren die kompletten Dokumente bereits heute, kommende Woche kann dann verglichen werden. In Frankfurt wird der DOSB am Montag die Zielvereinbarungen und Projekte für ... weiterlesen »

Naturschützer-Alarm: 80 Prozent der NRW-Gewässer besorgniserregend

20. Juni 2013 von | Keine Kommentare

Ruhr bei Bommern

Drei Umweltschutzverbände ziehen „eine alarmierende Bilanz“ des Gewässerschutzes in NRW: 80 Prozent der Flüsse und Seen sowie 40 Prozent der Grundwasserkörper zwischen Rhein und Weser seien „in einem besorgniserregenden Zustand“. Das beklagt das Wassernetz NRW, ein Bündnis der Naturschützer von BUND, Nabu und LNU. Landesregierung und Kommunen seien „zu zaghaft“ bei der Umsetzung von EU-Vorgaben, kritisieren die Verbände. Das Ziel, natürliche Trinkwasserquellen – wie die Ruhr – bis 2015 nicht mehr aufwändig reinigen zu müssen, sei ... weiterlesen »

Der Liebesbrief der NSU-Nazi-Braut Beate Zschäpe

17. Juni 2013 von | 2 Kommentare

Die rechtsradikale NSU-Terroristin Beate Zschäpe schreibt Liebesbriefe

Der 26-seitige Liebesbrief der mutmaßlichen Terroristin ist sauber auf kariertem Papier geschrieben. Verfasst hat ihn Beate Zschäpe. Sie steht als Mitglied des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) derzeit in München wegen ihrer eventuellen Beteiligung an der Ermordung von zehn Menschen vor Gericht. Adressiert war der Brief an Robin S. – Mitglied der Dortmunder rechten Szene und selbst verurteilt wegen bewaffneten Raubes. Robin S. hatte im Februar 2007 einen Plus-Markt in Dortmund überfallen. Dabei schoss er einen ... weiterlesen »

allesfuergold.de: Dokumente und Recherchen zur Sportförderung

13. Juni 2013 von | Keine Kommentare

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Seit fünf Jahren wird darum gestritten, ob die Zielvereinbarungen des deutschen Sports öffentlich werden sollen. Wir stellen die Dokumente und viele weitere Akten zur deutschen Sportförderung jetzt im Netz zur Verfügung. Nach welchen Kriterien fließen jedes Jahr hunderte Millionen Euro Steuergeld in die Hatz nach deutschen Medaillen? Um das transparenter zu machen, hatten wir bereits im Mai 2011 eine Veröffentlichung zahlreicher Dokumente auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes beantragt. Dieses Gesetz erlaubt jedem Bürger, Einsicht in die Akten ... weiterlesen »

Informationsfreiheit: Wir verklagen Bundesinnenminister Friedrich

13. Juni 2013 von | 1 Kommentar

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Wir werden das Bundesministerium des Innern verklagen: Gemeinsam mit dem Deutschen Journalistenverband haben wir Widerspruch gegen die Kosten für unsere Einsicht in die Akten der deutschen Sportförderung eingelegt. Das Ministerium hatte die Kosten extrem in die Höhe getrieben, am Ende bezahlten wir 14.952,20 Euro. Unserer Ansicht nach verstößt das gegen das Informationsfreiheitsgesetz. Das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) soll allen Bürgern die Möglichkeit geben, in Akten von Behörden Einsicht zu nehmen. Das Recht gibt es in Deutschland seit sieben ... weiterlesen »

Petition: Keine Gebühren mehr für Behördenauskünfte

7. Juni 2013 von | 3 Kommentare

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Jeder Bürger kann mit Hilfe des Informations-freiheitsgesetzes (IFG) Originaldokumente von Behörden bekommen. Das Gesetz gibt es seit 2006. Sein Problem: Häufig werden für die Einsicht hohe Gebühren verlangt. Eine Petition will das jetzt ändern. Jeder Bürger und erst recht jeder Journalist sollten mitzeichnen. Für mehr staatliche Transparenz. Das Informationsfreiheitsgesetz kann ein wunderbares Instrument für mehr Transparenz, Bürgerbeteiligung und Effizienz von Behörden sein. Und dadurch kann es dazu beitragen, die Politikverdrossenheit zu senken. Bürger können sich informieren ... weiterlesen »