Kanalbauer

15. Mai 2013 von | Keine Kommentare

DANKE!! Infos erhalten. Ich komme aber mit der Firma nicht weiter. Gibt es noch Infos?

Kommentar: Eine Behörde ohne Haltung und Verantwortungsbewusstsein

8. Mai 2013 von | 2 Kommentare

Es mag nicht realistisch sein, jedes Gift überall bestmöglich zu überwachen. Aber gerade ein grüner Umweltminister sollte alles daran setzen, dem Optimum so nah wie möglich zu kommen. Das ist das Minimum, wenn es um Gift geht. Ebenso selbstverständlich wie ein hochmotiviertes Landesumweltamt. Doch dessen potenziell giftiger Datensumpf wäre wohl noch jahrelang weiter mit Zahlen vollgestopft worden, ohne dass sie irgendwer mal bewertet hätte. Hier fehlt es an Haltung, am verantwortlichen Umgang mit einer großen Aufgabe. Das ... weiterlesen »

Gesetzliche Vorgaben gehen offenbar unter im giftigen NRW-Datensumpf

8. Mai 2013 von | Keine Kommentare

Bis zu 1000-fach erhöhtes Giftpotenzial bliebe bei einigen Messungen unentdeckt.

Das Landesumweltamt (Lanuv) hat bei Giftuntersuchungen in NRW-Gewässern offenbar gesetzliche Vorgaben nicht angewendet. Das  legen Messdaten der Behörde nahe, die der WAZ vorliegen. Eingesetzte Messgeräte waren demnach so unempfindlich eingestellt, dass sie vorgegebene Giftmengen nicht nachweisen konnten. Das Lanuv sagt, es habe die Bestimmungen „vollständig erfüllt“. NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) stellte sich am Mittwoch im Umweltausschuss des Landtags zum Teil vor die Behörde. Andererseits räumte er ein, dass „unterschiedlich empfindliche Analysemethoden zum Einsatz kommen“. Er warte weiter ... weiterlesen »

NRW-Innenausschuss: Eklat um zweifelhaften NSU-Informanten

3. Mai 2013 von | Keine Kommentare

Fragenkatalog NRW-Innenausschuss NSU

Das Oberlandesgericht München blamiert sich in Sachen NSU nach Kräften, da wollen andere offenbar nicht nachstehen. Zum Beispiel der Innenausschuss im NRW-Landtag. Gestern sollte der Ausschuss in einer nicht-öffentlichen Sitzung über den NSU und einen zweifelhaften Informanten sprechen, doch es kam zum Eklat. Die Sitzung am gestrigen Donnerstag hatte die Fraktion der Piraten durchgesetzt. Es sollte um Informationen des V-Mannes "Heidi" gehen – Thomas M. mit bürgerlichem Namen. Zu Beginn der Sitzung hatte Innenminister Ralf Jäger ... weiterlesen »

“Gefahr für Bevölkerung?” – FDP fordert Remmel-Bericht zu Wassergiften

2. Mai 2013 von | Keine Kommentare

Die unzureichende Überwachung von Giftstoffen in NRW-Gewässern beschäftigt am kommenden Mittwoch, 8. Mai, den Umweltausschuss des Landtages. Die FDP erwartet einen Bericht von Umweltminister Johannes Remmel (Grüne). Wie berichtet, hat das Landesumweltamt (Lanuv) nach Recherchen der WAZ jahrelang Wasserproben mit untauglichen Mitteln auf Gifte untersucht. In der Folge können zahlreiche Grenzwertüberschreitungen nicht erkannt werden. Messgeräte der Behörde sind so eingestellt, dass bis zu tausendfach überhöhte Giftmengen nicht nachgewiesen werden können. „Das wäre schockierend“, sagt Henning Höne, umweltpolitischer ... weiterlesen »

Endstation für deutschen Taliban: Josef D. in Lünen festgenommen

2. Mai 2013 von | Keine Kommentare

Zurückgekehrt und festgenommen: Josef D.

Für Terrorfahnder im In- und Ausland war er ein Phantom. Niemand wusste genau, wo Josef D. steckte. Das Rätsel um den Verbleib eines der meistgesuchten Terrorverdächtigen mit deutschem Pass beendete der 31-Jährige schließlich selbst. Er kehrte aus Jordanien in seine Heimatstadt Lünen zurück. Dort nahmen ihn Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) am Freitagvormittag fest. Stunden später wurde er dem Richter am Bundesgerichtshof vorgeführt. Seither sitzt Josef D. in Untersuchungshaft. „Es gibt keinen Hinweis auf geplante Anschläge oder ... weiterlesen »

Remmel schweigt noch zu Wassergiften

2. Mai 2013 von | Keine Kommentare

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne)

NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) will sich bisher nicht zu dem hohen Giftrisiko in NRW-Gewässern äußern. Wie berichtet, hat das Landesumweltamt (Lanuv) nach WAZ-Recherchen jahrelang Wasserproben mit untauglichen Mitteln auf gefährliche Schadstoffe untersucht. In der Folge können bei der Auswertung von Wasserproben zahlreiche Grenzwertüberschreitungen nicht erkannt werden. Messgeräte der Behörde sind so eingestellt, dass bis zu tausendfach überhöhte Giftmengen nicht nachgewiesen werden können. Remmel wollte dazu am 1. Mai gegenüber der WAZ „noch keine detaillierten Fragen beantworten“. Er ... weiterlesen »

Alle Wassergifte neu auf den Prüfstand – Remmel ist gefordert

2. Mai 2013 von | Keine Kommentare

Es ist das zweite Versagen des Landesumweltamtes (Lanuv), das binnen drei Monaten auffliegt. Erst die verschwiegenen Belastungen Hunderter Gewässer in NRW durch gefährliche Biozide. Jetzt die systematische Missachtung von Grenzwerten bei der Analyse von Wasserproben. Man glaubt es nicht: Statt alles zu tun, um Menschen und Natur vor Schäden zu schützen, tut die Landesumweltpolizei vieles, was schlimme Schäden erst möglich macht. Statt die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte zu überwachen, setzt das Lanuv sie mit untauglichen Messverfahren außer ... weiterlesen »

Im giftgrünen Bereich: Die riskante Scheinüberwachung einer Behörde

2. Mai 2013 von | 1 Kommentar

Die Ruhr bei Bochum. Lanuv-Wasserproben aus dem Fluss enthalten giftiges TBT.

Das Landesumweltamt (Lanuv) untersucht seit Jahren mit untauglichen Mitteln potenzielle Gefahren für Menschen und Umwelt. Gewässeruntersuchungen erfolgen mit Verfahren, die nur sehr extreme Vergiftungen anzeigen. Überschreitungen geltender Grenzwerte können meist nicht erkannt werden. Das dokumentieren Messergebnisse, die der WAZ vorliegen. Die Auswertung von 1,1 Million Datensätzen aus dem Lanuv offenbart eine riskante Scheinüberwachung der Behörde. Es gibt Tage, an denen nimmt es dieses Amt ganz genau. Auch bei der Suche nach Giften in den Wasseradern des ... weiterlesen »

Landesumweltamt missachtet Grenzwerte – Gift im Wasser bleibt unentdeckt

2. Mai 2013 von | Keine Kommentare

Zehntausende von Lanuv-Wasserproben haben hohes Giftpotenzial.

Hunderte von Gewässern in NRW sind möglicherweise weitaus höher mit Giften belastet als bisher bekannt. Nach Recherchen der WAZ erfolgt die Überwachung durch das Landesumweltamt (Lanuv) mit untauglichen Mitteln. Bei der Auswertung von Wasserproben können zahlreiche Grenzwertüberschreitungen nicht erkannt werden. Messgeräte sind so eingestellt, dass bis zu tausendfach überhöhte Giftmengen nicht nachgewiesen werden können. Nur weitaus extremere Überschreitungen werden erfasst. Die WAZ hat rund 1,1 Million Datensätze des Amtes ausgewertet. Das Material dokumentiert 20 Jahre Gewässerüberwachung in ... weiterlesen »