Neonazis feiern Ermordungen

14. November 2011 von | Keine Kommentare

Neonazis haben in Dortmund einen Stützpunkt

Warum gerade hier? Am 4. April 2006 erschossen Unbekannte den 39-Jährigen Mehmed Kubasik in seinem Kiosk in der Dortmunder Nordstadt. Die Bundesanwaltschaft glaubt an eine Tat der rechten Terrorgruppe rund um die mutmaßlichen Mörder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aus Thüringen. Hatten die beiden Terroristen ihr Opfer in Dortmund zufällig ausgesucht? Wollten sie möglichst weit weg von der Heimat morden? Oder haben sie gezielt in Dortmund getötet? Gab es vielleicht einen Auftrag von Gesinnungsgenossen, gerade ... weiterlesen »

BLB-Bestechungsskandal: noch mehr Parteispenden

9. November 2011 von | Keine Kommentare

Der Korruptionsskandal um den landeseigenen Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) könnte sich nach Recherchen der WAZ zu einer Parteispendenaffäre ausweiten. Nachdem gestern bekannt wurde, dass die Essener Bauunternehmer Stephan Kölbl und Marcus Kruse insgesamt 38 000 Euro an die Duisburger CDU über zwei Jahre verteilt in vier Tranchen überwiesen haben, konnten nun auch Spenden an die SPD nachgewiesen werden.  So überwiesen Kölbl und Kruse im Wahlkampf 2009 insgesamt 8000 Euro an die Essener SPD. Die Dortmunder SPD erhielt ... weiterlesen »

Der BLB-Skandal kann zum Spendenskandal werden

8. November 2011 von | 2 Kommentare

Der Skandal um das Landesarchiv NRW kann zum Parteispendenskandal werden.

Im Skandal um den Bau des Landesarchiv in Duisburg gerät die CDU mit ihrem Oberbürgermeister Adolf Sauerland weiter ins Zweilicht. Nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe haben die Essener Bauunternehmer Stephan Kölbl und Marcus Kruse der Duisburger CDU mehrere Parteispenden knapp unter der Grenze zur Veröffentlichungspflicht überwiesen. Insgesamt konnte eine Summe in Höhe von 38.000 Euro nachgewiesen werden, die über zwei Jahre verteilt in vier Tranchen gezahlt wurde. Das besondere dabei: gegen Kölbl und Kruse wird im ... weiterlesen »

Sportausschuss: Thomas Bach ohne Öffentlichkeit

8. November 2011 von | Keine Kommentare

Stell Dir vor, Thomas Bach ist zu Besuch - und keiner sieht zu. Der Sportausschuss tagt am Mittwoch zwei Wochen nach dem iPad-Streit unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Hinter den Kulissen wird offenbar überlegt, wie der Ausschuss wieder öffentlich tagen kann, ohne dass die Regierungskoalition komplett ihr Gesicht verliert. Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, wird im Sportausschuss am heutigen Mittwoch etwas zur gescheiterten Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2018 erzählen. Zu den Anti-Doping-Berichten soll es ... weiterlesen »

Radioaktiver Fund gibt Rätsel auf

7. November 2011 von | 13 Kommentare

Strahlenalarm in Gelsenkirchen

Am Junkerweg in Gelsenkirchen steht kein marodes Kernkraftwerk. Auch keine Militärfabrik, die Atomsprengsätze herstellt. Nur ein ganz normaler Recyclinghof. Radioaktive Strahlung sollte es da nicht geben. Warum dennoch ein 210-fach erhöhter Strahlenwert gemessen wurde, diese Frage stellt sich jetzt Innenminister Ralf Jäger (SPD) und dem Landeskriminalamt (LKA). Ein krimineller Hintergrund ist denkbar. Zwei Mitarbeiter des städtischen Gelsenkirchener Entsorgers Gelsendienste entdeckten am Donnerstag, 3. November, in einer Schadstoffannahmestelle am Junkerweg eine Tüte unbekannter Herkunft. Der Inhalt: zwei ... weiterlesen »

Wird Doping im Breitensport vom Staat verharmlost?

30. Oktober 2011 von | 3 Kommentare

Angeblich greifen nur ein Prozent der Deutschen zu Dopingmitteln. Das zumindest sagt eine im Mai vorgestellte Studie des Bundesgesundheitsministeriums. Dopingexperte Perikles Simon glaubt, dass schon vorher klar war, was rauskommen soll. Doping im Breitensport ist hier im Blog schon länger Thema. Im Gegensatz zum Doping im Spitzensport betrifft es nicht ein paar Tausend, sondern Millionen Bürger. Die Strukturen dahinter sind häufig kriminell, Fahnder berichten von organisierter Kriminalität und Gewinnmargen von bis zu 1000 Prozent. Trotzdem kümmert ... weiterlesen »

Bundestag: Sportausschuss schließt die Öffentlichkeit aus

28. Oktober 2011 von | Keine Kommentare

Das war es dann erstmal mit Transparenz in der Sportpolitik. Der Sportausschuss des Bundestages, seit 2005 öffentlich, schließt seine Türen. Auf Antrag von CDU Sport-Obmann Klaus Riegert wird wieder im stillen Kämmerlein getagt. Begründung offiziell: Das fachpolitische Arbeiten soll effektiver werden. Begründung inoffiziell: Schlechte Presse. Mein befreundeter Kollege Jonathan Sachse wollte am Mittwoch live vom Sportausschuss berichten. Darüber schreiben, warum die Regierung dagegen ist, den Zuschuss an die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA wie geplant der Inflation anzupassen. Stattdessen ... weiterlesen »

Doping-Workshop der NADA: Hajo Seppelt und Normann Stadler

28. Oktober 2011 von | Keine Kommentare

Doping ist immer Thema, besonders für Journalisten. Was gibt es Neues? Die Nationale Anti Doping Agentur hat gestern mit einem Workshop versucht, mich und Kollegen gestern darüber aufzuklären. Ein paar Einblicke soll es auch für die Leser dieses Blogs geben. Eine Zusammenfassung. Rückblick auf den Umbau der NADA: Hanns Michael Hölz ist Aufsichtsratsvorsitzender der NADA und erklärt noch einmal den Umbau, den die NADA im Vorjahr durchgemacht hat. Der ehrenamtliche Vorstand wurde abgelost, stattdessen gibt es ... weiterlesen »

Der Tod des Dieter Metzner

25. Oktober 2011 von | 5 Kommentare

In Herten richteten vor 17 Jahren zwei Unbekannte einen Außendienst-Mitarbeiter des Bauamtes hin. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Eine Spurensuche von David Schraven. Hannelore Metzner ist eine ruhige Frau. Sie sitzt in ihrem Wohnzimmer irgendwo im Ruhrgebiet. Der Kamin ist sorgfältig gemauert, und der Fliesenboden ist hell. Auf dem schweren Holztisch dampft eine Kanne Tee. Ihr Mann heißt Dieter Metzner. Er wurde vor 17 Jahren am 25. Oktober 1994 im Backumer Tal, einem Stadtpark in Herten, ... weiterlesen »

Ferrostaal: Feilschen für die Gerechtigkeit

11. Oktober 2011 von | Keine Kommentare

Ferrostaal muss um die Existenz kämpfen. (Foto: von Born/WAZ FotoPool)

Die Krise des Essener Industriedienstleisters Ferrostaal ist ernster als bislang gedacht. Schon eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft München über die angedachte Strafzahlung in Höhe von rund 150 Millionen Euro könnte den Konzern nach Recherchen der WAZ ruinieren. Wie aus einem internen Vermerk der Ferrostaal-Spitze hervorgeht, hatte Vorstand Andreas Pohlmann bereits frühzeitig gewarnt, dass eine Bußgeldzahlung über mehr als 50 Millionen Euro, Ferrostaal in „akute Existenzgefahr“ bringen könnte. Damit aber nicht genug: zusätzlich drohen dem ... weiterlesen »