Thyssen-Krupp Giftfall in Krefelder Schule: Schuldirektor wusste von nichts

16. März 2011 von | Keine Kommentare

tklogo

Nach Angaben der Bezirksregierung Düsseldorf darf Thyssen-Krupp Nirosta weiter am Standort Krefeld Edelstahl in einem Elektroofen produzieren, obwohl im Umfeld des Werkes erhöhte Schwermetallwerte gemessen wurden. Besonders auf dem Hof einer Grundschule im Krefelder Ortsteil Stahldorf wurden erhöhte Werte festgestellt. Die Bezirksregierung hatte deswegen gegen Verantwortliche des Stahlwerkes Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Krefeld gestellt. Nach Ansicht der Behörde hätten die Thyssen-Krupp-Manager bewusst die Verschmutzung der Umwelt in Kauf genommen. Obwohl sie laut Genehmigung dazu verpflichtet ... weiterlesen »

Abschalten als christliche Pflicht: Die Anti-AKW-Bewegung in CDU und CSU

16. März 2011 von | Keine Kommentare

Fukushima fegt durch die Atompolitik der Union. Und die neue Debatte über die Beherrschbarkeit der Kernkraft erweckt die Anti-AKW-Bewegung in CDU und CSU zu neuem Leben. Es gibt sie wirklich: die Christlichen Demokraten gegen Atomkraft, abgekürzt CDAK. In diesem parteiinternen Interessenverband sammeln sich die atomkritischen Unionsmitglieder. 1986, nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, wurde der CDAK vom ehemaligen saarländischen Umweltminister Berthold Budell (CDU) und dem Fernsehjournalisten Franz Alt gegründet. Die Mitglieder, nach eigenen Angaben sind es über 800, ... weiterlesen »

Hilferuf aus Japan. Angst um die Tochter

15. März 2011 von | Keine Kommentare

m800_m600_takao2

Seit gestern morgen ist plötzlich alles anders. Nicht, dass Takao Aoyama seine unerschütterliche Gelassenheit verloren hätte. Dazu bedarf es wohl mehr. Aber gestern morgen klingelt bei ihm in Düsseldorf das Telefon, und Tochter Aika meldet sich. Sie wolle weg aus Tokio. So schnell wie möglich. Ob er für sie und die Kinder Flugtickets nach Deutschland besorgen könne. Wie gesagt, Herr Aoyama erzählt dies in einer Ruhe, die für Westeuropäer nur schwer nachvollziehbar ist. ... weiterlesen »

Gift auf dem Schulhof. Anzeige gegen ThyssenKrupp

15. März 2011 von | Keine Kommentare

tklogo

Der Stahlkonzern Thyssen-Krupp soll die Umgebung seines Edelstahlwerks in Krefeld mit den Schwermetallen Chrom und Nickel verunreinigt haben. Das geht aus Messergebnissen des Landesumweltamtes hervor, die der WAZ vorliegen. Chrom ist krebserregend, Nickel kann schwere Allergien auslösen. Das Besondere: Die Messstation des Umweltamtes steht auf dem Hof der Krefelder Stahldorfschule, einer Grundschule mit 170 Schülern. Nach Ansicht der Bezirksregierung Düsseldorf hat Thyssen-Krupp die Verunreinigung wissentlich in Kauf genommen. Eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Krefeld wurde eingereicht. ... weiterlesen »

Das Ende eines Techno-Traums

13. März 2011 von | Keine Kommentare

m800_m600_reaktor

Fukushima und Tschernobyl, so vieles ähnelt sich. Es sind die kargen, widersprüchlichen Informationen der japanischen Regierung, die so fatal an das Schweigen der Apparatschiks in der früheren Sowjetunion erinnern. Damals, vor 25 Jahren, als die Reaktorkatastrophe in der Nordukraine das Vertrauen in die Kernenergie zerstörte. Es ist der Ostwind, der die Menschen in Schweden aus der Ahnungslosigkeit reißt. Am 27. April 1986 schlagen Geigerzähler rund um das Atomkraftwerk Forsmark aus. Die Messtrupps sind ratlos, denn ... weiterlesen »

NRW-Umweltminister Remmel will Atomausstieg sofort

13. März 2011 von | Keine Kommentare

m800_m600_remmel

Die Grünen machen Druck: Sie wollen den Atomausstieg. Jetzt. Allen voran NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) forderte angesichts der Atomkatastrophe in Japan einen "sofortigen Ausstieg" aus der Kernenergie in Deutschland. "Atomkraft ist die teuerste Energieerzeugung die es gibt, und die Bürgerinnen und Bürger werden Hunderte von Jahren für diese verfehlte Politik zahlen müssen", sagte Remmel. Die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) angekündigte Überprüfung aller AKWs bezeichnete er als "Placebo-Politik". Röttgen habe zunächst versucht, "die Diskussion über ... weiterlesen »

Exxon stellt Betriebspläne für Erdgas-Bohrungen ins Netz

10. März 2011 von | Keine Kommentare

Der Energiekonzern ExxonMobil stellt angesichts des wachsenden Protests von Bürgerinitiativen Betriebsunterlagen zu geplanten Erdgas-Probebohrungen ins Netz. Auf der Seite www.erdgassuche-in-deutschland.de sind bisher Antragsunterlagen zur Bohrstelle Lünne in Niedersachsen sowie die Antworten der Bergbehörde einsehbar. Dokumente zu anderen Bohrvorhaben sollen folgen, kündigte der Konzern an. Exxon plant in NRW im Münsterland an drei Orten Probebohrungen: Nordwalde (Kreis Steinfurt), Borkenwirthe (Kreis Borken) und Drensteinfurt (Kreis Warendorf). Anwohner befürchten Umweltschäden und eine Verunreinigung des Grundwassers. Ihr Protest richtet ... weiterlesen »

Das Elektroauto Märchen

8. März 2011 von | Keine Kommentare

m800_m600_Stromauto

Die Einführung von Elektroautos droht in Deutschland zu einem Flop zu werden. Trotz intensiver Werbekampagnen und breiter Unterstützung aus öffentlichen Kassen, wurden nach Angaben des Kraftfahrtzeugbundesamtes hierzulande im vergangenen Jahr nur 541 Elektroautos zugelassen – insgesamt gab es am 1. Januar 2011 42 Millionen Autos in Deutschland. Damit nicht genug. Während die Bundesregierung, das Land NRW und die EU über 600 Millionen Euro in die Einführung der Stromautos stecken, formiert sich unter den Kommunen Widerstand ... weiterlesen »

Gott und der SPD sei Dank: Klink-Nachfolge steht

8. März 2011 von | Keine Kommentare

m800_m600_Geiss-Netthoefel

Die SPD im Ruhrgebiet hat gehandelt: es gibt einen Nachfolger für den blassen und fehlbesetzten Heinz-Dieter Klink (SPD) an der Spitze des Regionalverbandes Ruhr. Das ist toll. Denn bis vor wenigen Tagen hieß es noch, nach der Klausur der SPD am vorvergangenen Wochenende habe es zunächst keine Einigung über einen Nachfolger des ehemaligen Dorstener Kämmerers gegeben, mehrere Kandidaten hätten abgesagt. Gott sei dank gibt es nun wieder Hoffnung: der Klink-Nachfolger, oder besser die Klink-Nachfolgerin, muss, ... weiterlesen »

Christliche Gewerkschaft im Zwielicht

8. März 2011 von | Keine Kommentare

m800_m600_leiharbeit

Die christlichen Gewerkschaften geraten weiter unter Druck. Nachdem bereits das Bundesarbeitsgericht die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) für nicht tariffähig erklärte, enthüllen nun Recherchen des ZDF-Magazins Frontal 21 die unseriösen Methoden, mit denen Mitglieder für die christliche Einzelgewerkschaft BIGD gekeilt wurden. Es besteht der Verdacht auf „gewerbsmäßigen Betrug“. Gewerkschaftsbeitrag vom Lohn abgezogen - häufig ohne ihr Wissen Die Dortmunder Zeitarbeitsgruppe Artos soll Mitarbeiter verpflichtet haben, der christlichen Gewerkschaft BIGD mit Sitz in Duisburg beizutreten. Foto. ... weiterlesen »